Quecksilber

Quecksilber ist ein silbrig glänzendes, bei Raumtemperatur flüssiges Schwermetall und ein chemisches Element. Es kommt in natürlichen Erzlagerstätten und in Geräten wie Barometern, Thermometern, Trockenbatterien, Schaltern, Leuchtstoffröhren und anderen elektronischen Bauteilen vor. Elementares Quecksilber wird typischerweise durch industrielle und landwirtschaftliche Prozesse, quecksilberhaltige Haushalts-, Gewerbe- und Medizinprodukte, Abwasser und Sedimente freigesetzt.
Quecksilber kann aus unsachgemäß entsorgten Geräten, aus Abwässern von Deponien und landwirtschaftlichen Flächen, aus Fabrikabfällen oder aus natürlichen Vorkommen ins Trinkwasser gelangen. Der derzeit von der EPA festgelegte Grenzwert für Quecksilber liegt bei 2 Teilen pro Milliarde. Abkochen entfernt kein Quecksilber aus dem Wasser.
GESUNDHEITLICHE AUSWIRKUNGEN DER QUECKSILBEREXPOSITION
Merkur ist ein Neurotoxin . Wie sich eine Quecksilberbelastung auf die Gesundheit auswirkt, hängt von einer Reihe von Faktoren ab:
- die Form von Quecksilber (zum Beispiel Methylquecksilber oder elementares (metallisches) Quecksilber)
- die Menge an Quecksilber in der Exposition;
- das Alter der exponierten Person (der Fötus ist am anfälligsten)
- wie lange die Belichtung andauert
- wie die Person exponiert wird – durch Atmung, Essen, Hautkontakt usw.
- die Gesundheit der exponierten Person.
Quecksilber ist ein anorganisches, giftiges Metall, das bei übermäßiger Aufnahme verheerende Auswirkungen auf unseren Körper hat. Es ist ein Stoff, den wir niemals aufnehmen sollten – und er gehört nicht in unser Trinkwasser. Kurz gesagt: Quecksilber ist Gift für unseren Körper. Es schädigt insbesondere das zentrale Nervensystem, das Hormonsystem und die Nieren. Darüber hinaus hat es negative Auswirkungen auf andere Organe sowie auf Mund, Zähne und Zahnfleisch.
KINDER UND UNGEBORENE SIND AM MEISTEN GEFÄHRDET
Quecksilber schadet Kindern und ungeborenen Kindern am stärksten. Es verursacht nachweislich dauerhafte Hirn- und Nervenschäden. Zudem beeinträchtigt es die kognitiven Fähigkeiten und ist dafür bekannt, Entwicklungsstörungen hervorzurufen.
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- https://www.wqa.org/learn-about-water/common-contaminants/mercury
- http://www.who.int/water_sanitation_health/dwq/chemicals/mercuryfinal.pdf
- https://www.epa.gov/mercury/health-effects-exposures-mercury
- http://www.waterbenefitshealth.com/mercury-in-water.html
- https://water.usgs.gov/nawqa/mercury/MercuryFAQ.html
