Molybdän

Molybdän-Wasserfilter Filtration Gesundheitsniveau

Molybdän ist ein natürlich vorkommendes Metallelement, das in der Erdkruste üblicherweise in geringen Mengen vorkommt. Spurenmengen an Molybdän sind für die menschliche Gesundheit notwendig und werden über gängige Lebensmittel wie Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Getreide und Innereien aufgenommen. Höhere Konzentrationen wurden im Boden, im Grundwasser und manchmal sogar im Leitungswasser gefunden (igitt!).

Typischerweise tritt dies im Zusammenhang mit Verschmutzungen oder veralteten Abfallentsorgungspraktiken auf. Anwohnern wird empfohlen, das äußerst geringe Risiko einer zukünftigen Molybdänbelastung zu vermeiden, indem sie kein Wasser konsumieren, dessen Molybdängehalt den gesundheitsbezogenen Richtwert von 90 Mikrogramm pro Liter (µg/L) überschreitet. Natürlich vorkommende Molybdänkonzentrationen im Grundwasser sind niedrig; der US Geological Survey ermittelte landesweit einen Medianwert von 1 µg/L. Die meisten Brunnenbesitzer müssen Molybdän nicht in ihre jährlichen Brunnenuntersuchungen einbeziehen. Derzeit gibt es keinen nationalen Trinkwasserstandard für Molybdän, weshalb es nicht regelmäßig getestet wird.

Gesundheitliche Auswirkungen

Molybdän ist in öffentlichen Trinkwasserversorgungen nicht reguliert. Das DNR (Department of Natural Resources) hat jedoch einen Grenzwert für die Grundwasserqualität von 40 μg/L Molybdän festgelegt, der auf der lebenslangen Gesundheitsempfehlung (LHA) der US-Umweltschutzbehörde (EPA) basiert. Die EPA überprüft derzeit ihren LHA-Wert für Molybdän im Trinkwasser. Im Jahr 2013 führte das Gesundheitsministerium von Wisconsin (DHS) eine Überprüfung der wissenschaftlichen Literatur zu Molybdän durch und kam zu dem Schluss, dass die Gesundheit von Brunnenbesitzern durch Trinkwasser mit Molybdänkonzentrationen bis zu 90 μg/L nicht beeinträchtigt wird. Bis die EPA ihre LHA-Überprüfung abgeschlossen hat, gilt in Wisconsin ein vorläufiger Richtwert von 90 μg/L für Molybdän.
Hinweise zum individuellen Trinkwasserkonsum. Personen, die große Mengen davon zu sich nehmen, können erhöhte Harnsäurewerte und gichtähnliche Symptome aufweisen.

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