Trübung

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Trübstoffe filtern wir heraus.

Was ist Trübung? Trübung ist ein Maß dafür, wie stark Leitungswasser oder Trinkwasser durch Schwebstoffe seine Transparenz verliert. Je mehr Schwebstoffe im Wasser enthalten sind, desto trüber und dunkler erscheint es und desto höher ist die Trübung. Die Trübung gilt als guter Indikator für die Wasserqualität. Je dunkler das Wasser, desto geringer die Qualität.

Was verursacht Trübung? Verschiedene Verunreinigungen können das Wasser trüben. Einige davon sind:
- Phytoplankton
- Sedimente aus der Erosion
- Abwasser
- Algenwachstum
- Städtischer Oberflächenabfluss
- Alte oder kaputte Rohre

Gesundheitliche Auswirkungen

Trübung bezeichnet die Eintrübung von Wasser. Sie ist zwar gesundheitlich unbedenklich, kann aber die Desinfektion beeinträchtigen und Mikroorganismen einen Nährboden bieten. Trübung kann auf das Vorhandensein von Krankheitserregern hinweisen. Zu diesen Erregern zählen Bakterien, Viren und Parasiten, die Symptome wie Übelkeit, Krämpfe, Durchfall und damit verbundene Kopfschmerzen verursachen können.

Trinkwassernormen

Regierungen haben Grenzwerte für die zulässige Trübung von Trinkwasser festgelegt. In den Vereinigten Staaten darf die Trübung bei Systemen mit konventioneller oder direkter Filtration am Auslauf des Wasserwerks 1,0 nephelometrische Trübungseinheiten (NTU) nicht überschreiten. Mindestens 95 Prozent der Trübungsproben eines jeden Monats müssen einen Wert von maximal 0,3 NTU aufweisen. Systeme mit anderen Filtrationsverfahren müssen die jeweiligen Landesgrenzwerte einhalten, die eine maximale Trübung von 5 NTU vorschreiben. Viele Wasserversorger streben Werte von nur 0,1 NTU an. Die europäischen Normen für Trübung legen einen Grenzwert von maximal 4 NTU fest. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt für Trinkwasser eine maximale Trübung von 5 NTU, idealerweise unter 1 NTU.